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Heute schon an die Energieversorgung von morgen denken – Projekt Bioenergieregion Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ fördert die Nutzung von Bioenergie
Landrat hat Finanzierungsvereinbarung zur Unterstützung des Projektes unterschrieben
Biogas und Holz sind die Energieträger der Zukunft. Diese Aussage gewinnt angesichts sinkender Öl-, Gas- und Kohlevorräte immer mehr an Bedeutung. Gut beraten ist deshalb, wer heute schon an morgen denkt und die Energieversorgung kommender Generationen im Blick hat.
Der Verein Landschaf(f)t Zukunft e. V. geht dabei jetzt mit gutem Beispiel voran und unterstützt das Projekt „Bioenergieregion Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“, das sich im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Bioenergie-Regionen“ für den Ausbau der Nutzung von Bioenergie im Landkreis einsetzt. Das Ziel des Vorhabens besteht darin, die Potentiale der Bioenergie in der Region stärker als bisher zu nutzen. Durch den Aufbau von Netzwerken und regionalen Wertschöpfungsketten soll der Anteil der Energiebereitstellung und -nutzung aus erneuerbaren Energieträgern erhöht und gleichzeitig durch die Erhaltung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen der ländliche Raum gestärkt werden.
„Ein besonderer Vorteil, den es dabei zu nutzen gilt, ist die ländliche Prägung des Landkreises, der mit seinen zahlreichen Wald- und Wiesenflächen ideale Voraussetzungen für den Umstieg auf erneuerbare Energieformen, wie Biogas und Holz bietet.“, ist sich Landrat und Vereinsvorsitzender Michael Geisler des Erfolgs des Projektes gewiss.
Aufbau neuer Netzwerke und Strukturen nötig
Diese alternativen Energiequellen effizienter und besser einzusetzen, bedarf es jedoch nicht nur neuer innovativer Technologien, sondern auch neuer Netzwerke und Strukturen, die den Aufbau von Bioenergieanlagen organisieren und koordinieren. Auch dafür wird sich das Projekt in den nächsten drei Jahren stark machen.
So sollen zwischen Vereinen, Kommunen und Betrieben Kooperationsstrukturen entstehen, die sich mit der Thematik „Erneuerbare Energien“ auseinandersetzen und somit einen entscheidenden Beitrag zur „Energiewende“ leisten. Einen ersten Schritt in diese Richtung machte bereits der Träger und Initiator des Projektes, der Verein Landschaf(f)t Zukunft e. V. Bereits in der Erstellungsphase des regionalen Bioenergiekonzeptes arbeitete er aktiv u. a. mit dem Regionalbauernverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zusammen. Beide Partner verständigten sich bereits über erste konkrete Maßnahmen zur Umsetzung des Konzeptes.
Finanzierungsvereinbarungen mit Partnern abgeschlossen
Demnach wird sich der Regionalbauernverband mit einem Eigenanteil von 15.000 Euro an der Finanzierung des Projektes beteiligen. Die geplanten Gesamtkosten des Vorhabens betragen 446.400 Euro. Davon werden 397.400 Euro als Zuwendungen vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgereicht.
Die fehlenden 49.000 Euro werden durch weitere Partner im Rahmen von Drittmitteln erbracht. Dies ist die ENSO Energie Sachsen Ost AG, die mit 20.000 Euro den größten Anteil trägt. Außerdem beteiligen sich die Ostsächsische Sparkasse Dresden mit 10.000 Euro, der Biohof Böhme Obercarsdorf und das Hotel Lugsteinhof Zinnwald, die zu diesem Vorhaben 3.000 bzw. 1.000 Euro beisteuern.
Die entsprechenden Finanzierungsvereinbarungen hat Landrat Michael Geisler am 19.05.2009 unterzeichnet. 
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